Terrassenüberdachungen einfach durch einen Bausatz selbst zu errichten, ist nicht weiter schwer. Man bestellt einfach im Internet einen Selbstbausatz und kann zum Wunschtermin mit dem Bauen beginnen, nachdem man die Maßangaben für den Konfigurator auf der Internetseite an den Hersteller übermittelt hat und damit alle Details seiner Überdachung angegeben hat. Mitten im Bau allerdings klopft der Nachbar und beschwert sich – er stellt die Frage nach einer Baugenehmigung für die Terrassenüberdachung und stellt den Gartenbesitzer damit vor ein Problem, an das er schlicht nicht gedacht hat. Im Baurecht unterscheiden sich Bundesländer voneinander, weswegen es nicht pauschal zu sagen ist, wo man für Terrassenüberdachungen – abhängig zudem von ihrer Größe – eine Baugenehmigung einholen muss. Um unnötigen Ärger zu ersparen, muss jeder Hausherr, der plant, ein Terrassendach zu errichten, bei seiner zuständigen Bauaufsichtsbehörde im Landratsamt seines Landkreises nachfragen. So wagt man sich nicht auf das riskante Terrain, eine Baugenehmigung nachträglich einholen zu müssen, was mit Nachbesserungen oder gar dem Abriss verbunden sein könnte.

Terrassenüberdachungen: Die eventuell wichtigen Fragen

Wird auf einem Grundstück eine Terrassenüberdachung errichtet, gilt für diese das Gleiche, wie für jedes andere Gebäude, also beispielsweise die Garage oder Fertiggarage, die Gartenlaube oder ähnliches. Dieser Anbau an ein Wohnhaus muss an die geltenden Bestimmungen angepasst sein, was die vorgeschriebenen Abstandsflächen zum Nachbargrundstück betrifft. Wiederum ist der Weg zur Baubehörde zu empfehlen, wenn man sich hier über Mindestabstand und Co. nicht ganz im Klaren ist. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist das Einhalten aller Vorschriften zum Brandschutz, besonders bei Terrassenüberdachungen aus Holz. Des Weiteren sind statische Vorschriften zu beachten. Werden Terrassenüberdachungen in Eigenarbeit erdacht und gebaut, spielen auch zugelassene Baustoffe eine Rolle; hierbei muss man sich bei einem Selbstbausatz von Discount Terrassendach keine Sorgen machen.

Wo kein Kläger… Terrassendach einfach bauen?

Oft sind es wirklich die Anzeigen von Nachbarn, aufgrund derer die Baubehörde aktiv wird. Unwissend oder in voller Absicht errichten die Hausbesitzer ihre Terrassenüberdachungen oder sonstige Anbauten, in der Hoffnung, es würde schon niemanden stören. Dies kann, wie bereits erwähnt, die Kosten hochtreiben, weil geforderte Änderungen bis hin zum Abriss unter Strafe vorgeschrieben werden können, so die Baugenehmigung beim Bau fehlte.